Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT)
Bereits seit 1990 kommt die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) zunehmend für orthopädische Krankheitsbilder zum Einsatz. Dabei konnte in experimentellen Studien gezeigt werden, dass die Stoßwelle die Knorpel-Knochen-Regeneration, die Gefäßneubildung und die Freisetzung von Wachstumsfaktoren stimuliert. Offenbar wird durch den mechanischen Reiz ein körpereigener Reparaturmechanismus angestoßen.
Die Stoßwellenbehandlung muß in der Regel 3- max. 5 mal durchgeführt werden. Zwischen den Behandlungen sollte ca. eine Woche liegen.
Typische Einsatzgbiete für die ESWT sind:
- die sog. Kalkschulter (Tendinitis calcarea)
- der sog. Fersensporn (Fasciitis plantaris)
- der sog. Tennisellenbogen (Epikondylitis radialis)
- alle Arten von Schmerzen der Sehnenansätze (Tendinopathie)
- die sog. Falschgelenkbildung, d.h. der nicht zusammengewachsene
Knochenbruch (Pseudarthrose)
