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WIM - Wirbelsäuleninstitut München
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X-Stop® / MaxxSpine® Implantat zur Interspinalen Processus - Distraktion (IPD)

Bei Verengung des Rückenmarkkanals mitausstrahlenden Schmerzen in die Beine beim Laufen (Spinalstenose):

Die lumbale Spinalkanalstenose (LSS, Verengung des Rückenmarkkanals) ist eine Manifestation der mit zunehmenden Alter natürlich einsetzenden Abnutzung der Wirbelsäule, die oft im fünften oder sechsten Lebensjahrzehnt symptomatisch wird. Wegen der steigenden Lebenserwartung der Population erreichen mehr und mehr Meschen ein Alter, in dem dieses Leiden auftritt und einen chirurgischen Eingriff erforderlich macht. Bei der LSS kommt es durch Vorwölbungen der abgenutzten Bandscheiben, Vergrößerung der benachbarten Wirbelgelenke und verdickter Bänder zu einer Einengung des Rückenmarks und der abgehenden Nerven. Die Symptome werden oft durch Streckung der Wirbelsäule verstärkt, während sie durch Krümmung gelindert werden.

Folgende Symptome sind typisch für eine lumbale Spinalkanalstenose:

• Dumpfe bzw. diffuse Rückenschmerzen, die in die Beine ausstrahlen
• Taubheit und "Kribbeln" im Gesäß, Oberschenkel oder Wade
• Schwäche bzw. Gleichgewichtsstörungen
• Verringerte Belastbarkeit bei körperlichen Anstrengungen

Die Symptome verstärken sich, nachdem eine bestimmte Strecke gegangen oder eine bestimmte Zeit gestanden wurde.

Die Symptome verringern sich beim:

• Sitzen
• vorwärts Beugen
• Hinlegen

Methode:
Der Krankheitsprozess der lumbalen Spinalkanalstenose läuft in der Regel langsam ab. LSS wird zunächst konservativ behandelt, z.B. medikamentös, krankengymnastisch und mit Injektionen u.a. mit Corticosteroiden. Bleiben diese Maßnahmen erfolglos, so bleibt nur die Operation. Standard dafür war bisher die sog. offene Dekompression, d.h. Erweiterung des Rückenmarkkanals.

Ziel des chirurgischen Eingriffs ist die Druckentlastung von Rückenmark und Nerven. Dieser Eingriff erfolgt unter Vollnarkose und erfordert u. U. einen Krankenhausaufenthalt von mindestens sieben Tagen, gefolgt von einer längeren Rehabilitationszeit. Es besteht zudem ein erhöhtes Risiko der Nerven- und Rückenmarksverletzung.

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Bildgesteuerte Injektionstherapie
 
Bildgesteuerte Injektionstherapie

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