
Dr. med. Peter Krause
Facharzt für Orthopädie, Sportmedizin, Chirotherapie und Naturheilverfahren
Wirbelsäulenspezialist seit über 30 Jahren
Umfassende Beratung & persönliche Behandlung
mehr als 30.000 durchgeführt Interventionen an der Wirbelsäule
DiscPlus – das multimodale Behandlungskonzept für die Bandscheibe
Bandscheibenbeschwerden können viele Ursachen und Einflussfaktoren haben. Verschleiß, mechanische Belastung und entzündliche Prozesse können zusammenspielen und zu anhaltenden Rückenbeschwerden führen. Eine einzelne Behandlung reicht deshalb nicht immer aus, um den unterschiedlichen Faktoren gerecht zu werden.
Mit DiscPlus verfolgt das Wirbelsäulen-Institut München einen multimodalen Ansatz zur Behandlung degenerativer Bandscheibenerkrankungen. Statt nur einzelne Symptome zu behandeln, verbindet das Konzept verschiedene Therapiebausteine, die individuell auf den jeweiligen Befund abgestimmt werden.
Im Mittelpunkt stehen dabei drei Bereiche: die biologische Unterstützung der Bandscheibe, ihre gezielte mechanische Entlastung sowie die Verbesserung der körperlichen und stoffwechselbezogenen Voraussetzungen.
Biologie + Entlastung + Stoffwechsel
Welche Bausteine dabei sinnvoll sind, wird für jeden Patienten individuell entschieden. Grundlage ist immer eine sorgfältige Diagnostik und die Frage, welche Faktoren tatsächlich für die Beschwerden verantwortlich sind.
Damit folgt auch DiscPlus unserem Grundsatz:
„So wenig invasiv, aber so effektiv wie möglich.“
Was ist DiscPlus?
DiscPlus ist kein einzelnes Behandlungsverfahren, sondern ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept für Patientinnen und Patienten mit degenerativen Bandscheibenerkrankungen.
Die Besonderheit liegt in der Kombination verschiedener Behandlungsansätze. Denn bei Bandscheibenbeschwerden können mehrere Faktoren gleichzeitig eine Rolle spielen: Veränderungen des Bandscheibengewebes, mechanische Belastungen, entzündliche Prozesse sowie die allgemeinen körperlichen und stoffwechselbezogenen Voraussetzungen.
DiscPlus betrachtet diese Faktoren deshalb gemeinsam und verbindet drei aufeinander abgestimmte Therapiesäulen:
DiscRepair – biologische und regenerative Unterstützung
DiscRelief – gezielte mechanische Entlastung der Bandscheibe
DiscMetabolic – Verbesserung der körperlichen und stoffwechselbezogenen Voraussetzungen
Dabei bedeutet DiscPlus nicht, dass bei jedem Patienten automatisch alle Maßnahmen durchgeführt werden. Welche Bausteine miteinander kombiniert werden und in welcher Reihenfolge sie zum Einsatz kommen, richtet sich nach der Diagnose, dem Stadium der Bandscheibenerkrankung und der individuellen Situation.
Das Ziel ist ein ganzheitliches und zugleich gezieltes Behandlungskonzept, das nicht nur den Schmerz betrachtet, sondern auch die Faktoren berücksichtigt, die zur Entstehung und zum Fortbestehen der Beschwerden beitragen können.
Die drei Säulen von DiscPlus
Das DiscPlus-Konzept verbindet drei unterschiedliche Therapieansätze, die sich gegenseitig ergänzen. Je nach Befund können einzelne Bausteine gezielt ausgewählt und miteinander kombiniert werden.
1. DiscRepair – biologische Unterstützung der Bandscheibe
Bei degenerativen Bandscheibenveränderungen können neben mechanischen Faktoren auch entzündliche Prozesse eine Rolle bei der Entstehung von Schmerzen spielen. DiscRepair setzt an diesen biologischen Vorgängen an.
Je nach Befund und Stadium der Erkrankung können gezielte intradiskale Behandlungen zum Einsatz kommen. Dabei werden Wirkstoffe direkt in die betroffene Bandscheibe eingebracht, um beispielsweise entzündliche Prozesse zu beeinflussen.
In einem weiteren Schritt können regenerative Verfahren wie PRP (plättchenreiches Plasma) eingesetzt werden. Dabei werden aus dem eigenen Blut gewonnene Blutbestandteile verwendet, um die körpereigenen Reparaturprozesse und ein möglichst günstiges biologisches Umfeld zu unterstützen.
Welche Behandlung infrage kommt, wird individuell entschieden. Eine Regeneration oder ein Wiederaufbau bereits geschädigter Bandscheiben kann dabei nicht garantiert werden.
2. DiscRelief – gezielte Entlastung der Bandscheibe
Die zweite Säule widmet sich der mechanischen Belastung. Mit dem SpineMED-System kann der betroffene Wirbelsäulenabschnitt computergesteuert und gezielt entlastet werden.
Durch die kontrollierte Dekompression soll der Druck auf die Bandscheiben und gegebenenfalls gereizte Nervenstrukturen reduziert werden. Gleichzeitig können der Flüssigkeitsaustausch und die Versorgung des Bandscheibengewebes unterstützt werden.
Die Behandlung erfolgt nicht-operativ und wird individuell an den jeweiligen Befund angepasst. In der Regel sind mehrere Sitzungen vorgesehen.
3. DiscMetabolic – gute Voraussetzungen für die Bandscheibengesundheit schaffen
Auch die allgemeinen körperlichen Voraussetzungen können bei degenerativen Erkrankungen eine Rolle spielen. DiscMetabolic ergänzt die lokale Behandlung der Bandscheibe deshalb um Faktoren, die sich auf Stoffwechsel, Entzündungsprozesse und Belastung auswirken können.
Dazu können je nach individueller Situation eine angepasste Ernährung, Gewichtsreduktion, Bewegung und Muskelaufbau sowie die Überprüfung ausgewählter Nährstoffe gehören. Eine Nahrungsergänzung sollte dabei nicht pauschal, sondern gezielt und bei medizinisch nachvollziehbarem Bedarf erfolgen.
So verbindet DiscPlus drei Perspektiven auf die Bandscheibe:
Biologisch unterstützen. Mechanisch entlasten. Körperliche Voraussetzungen optimieren.
- Zentrale Lage im Arabellapark München, gute Parkmöglichkeiten
- Jeder Patient wird persönlich von Dr. Peter Krause oder Prof. Dr. Tobias Kraus untersucht, beraten und durch die Behandlung begleitet
- Der individuelle Krankheitsfall bleibt in einer Hand
- Eine sehr private Atmosphäre mit freundlichem Personal. Keine Fließbandarbeit
- Sehr großzügige Terminvergabe, keine Wartezeiten
- Für neue Patienten planen wir mindestens 30 Minuten Sprechzeit ein
- eigenes digitales Röntgen & eigenes MRT
- Bei Spritzenangst/-phobie Behandlungen auch unter Kurznarkose
- Einige Behandlungen können in der benachbarten Arabellaklinik auch für gesetzlich versicherte Patienten durchgeführt werden. Behandler/Operateur ist Dr. Krause selbst.


Dr. Peter Krause beantwortet die häufigsten
Fragen zu DiscPlus.
DiscPlus ist ein multimodales Behandlungskonzept für degenerative Bandscheibenerkrankungen. Es verbindet drei Bereiche: die biologische Unterstützung der Bandscheibe (DISC Repair), die mechanische Entlastung (DiscRelief) und die Verbesserung der körperlichen und stoffwechselbezogenen Voraussetzungen (DISC Metabolic). Welche Bausteine eingesetzt werden, wird individuell entschieden.
Das Konzept kann unter anderem bei Bandscheibendegeneration, Chondrose, Osteochondrose, Bandscheibenprotrusionen, bestimmten Bandscheibenvorfällen und diskogenen Rücken- oder Nackenschmerzen infrage kommen. Voraussetzung ist, dass die Bandscheibe tatsächlich als relevante Ursache der Beschwerden identifiziert werden kann.
Nein. DiscPlus ist kein starres Standardprogramm. Je nach Diagnose, Stadium der Erkrankung und persönlicher Situation können einzelne Maßnahmen unterschiedlich gewichtet oder auch weggelassen werden. Dr. Krause erstellt auf Grundlage der Diagnostik einen individuellen Behandlungsplan.
DiscRepair umfasst Behandlungen, die auf biologische und entzündliche Vorgänge an der Bandscheibe abzielen. Je nach Befund können beispielsweise gezielte intradiskale Behandlungen oder regenerative Verfahren mit körpereigenem PRP zum Einsatz kommen. Ziel ist es, möglichst günstige Voraussetzungen für körpereigene Reparaturprozesse zu schaffen. Ein Wiederaufbau einer bereits geschädigten Bandscheibe kann dabei nicht versprochen werden.
Bei DiscRelief steht die mechanische Entlastung der Bandscheibe im Mittelpunkt. Hierfür kann das SpineMED-System eingesetzt werden. Die Wirbelsäule wird dabei computergesteuert und gezielt entlastet. Dadurch soll der Druck auf betroffene Bandscheiben und gegebenenfalls gereizte Nervenstrukturen reduziert werden.
Ernährung, Körpergewicht, Bewegung und die Versorgung mit bestimmten Nährstoffen können die allgemeinen körperlichen Voraussetzungen beeinflussen. Im Rahmen von DiscMetabolic werden diese Faktoren deshalb individuell betrachtet. Nahrungsergänzungsmittel werden nicht pauschal empfohlen, sondern sollten gezielt und bei nachvollziehbarem Bedarf eingesetzt werden.
Die Dauer hängt davon ab, welche Therapiebausteine sinnvoll sind. SpineMED wird beispielsweise üblicherweise über mehrere Sitzungen durchgeführt. Auch regenerative Behandlungen können mehrere Termine in größeren Abständen umfassen. Der genaue Ablauf wird nach der Untersuchung individuell festgelegt und im Verlauf angepasst.
Bei geeigneten Befunden können konservative und minimalinvasive Behandlungen dazu beitragen, Beschwerden zu lindern und eine Operation hinauszuzögern oder möglicherweise zu vermeiden. Das lässt sich jedoch nicht für jeden Patienten vorhersagen. Bei bestimmten Befunden kann eine Operation weiterhin die medizinisch sinnvollste Behandlung sein.
Das hängt von Art, Größe und Lage des Bandscheibenvorfalls sowie den bestehenden Beschwerden ab. Besonders wichtig ist, ob Nerven betroffen sind und ob neurologische Ausfälle vorliegen. Deshalb muss vor Beginn der Behandlung individuell geprüft werden, ob DiscPlus geeignet ist oder eine andere Therapie notwendig ist.
Am Anfang stehen ein ausführliches Gespräch und eine persönliche körperliche Untersuchung. In der Regel werden außerdem aktuelle MRT-Aufnahmen der betroffenen Wirbelsäulenregion benötigt. Dr. Krause beurteilt dabei nicht nur die sichtbaren Bandscheibenveränderungen, sondern prüft, ob diese tatsächlich zu den Beschwerden passen.
Wie läuft das DiscPlus-Programm ab?
Am Anfang von DiscPlus steht immer eine gründliche Diagnostik. Dr. Krause untersucht Sie persönlich, bespricht Ihre Beschwerden und beurteilt vorhandene Befunde und MRT-Aufnahmen. Dabei geht es nicht nur darum, Veränderungen an der Bandscheibe zu erkennen, sondern auch darum, ihre tatsächliche Bedeutung für die Beschwerden einzuschätzen.
Auf dieser Grundlage wird ein individueller Behandlungsplan erstellt. Je nach Befund können die drei Säulen unterschiedlich gewichtet und miteinander kombiniert werden. Nicht jeder benötigt alle Behandlungsbausteine.
Die Therapie erfolgt anschließend schrittweise. Während DiscRepair auf die biologischen und entzündlichen Vorgänge an der Bandscheibe abzielt, soll DiscRelief mit SpineMED für eine gezielte mechanische Entlastung sorgen. DiscMetabolic begleitet die Behandlung mit individuell sinnvollen Maßnahmen rund um Bewegung, Ernährung, Körpergewicht und Stoffwechsel.
Im Verlauf wird regelmäßig überprüft, wie sich die Beschwerden entwickeln und wie Sie auf die einzelnen Maßnahmen reagieren. Der Behandlungsplan kann entsprechend angepasst werden.
So entsteht kein starres Standardprogramm, sondern ein auf die persönliche Situation abgestimmtes Behandlungskonzept, bei dem die einzelnen Maßnahmen sinnvoll ineinandergreifen.
Warum werden verschiedene Therapieansätze kombiniert?
Bandscheibenbeschwerden entstehen häufig nicht durch einen einzelnen Faktor. Verschleißbedingte Veränderungen, mechanische Belastung, entzündliche Prozesse und die körperlichen Voraussetzungen können sich gegenseitig beeinflussen. Genau hier setzt DiscPlus an.
Statt sich ausschließlich auf eine einzelne Maßnahme zu konzentrieren, werden unterschiedliche Behandlungsansätze sinnvoll miteinander verbunden. DiscRepair richtet den Blick auf biologische und entzündliche Vorgänge, DiscRelief auf die mechanische Entlastung und DiscMetabolic auf Faktoren wie Bewegung, Muskulatur, Körpergewicht, Ernährung und Stoffwechsel.
Die einzelnen Bausteine verfolgen dabei unterschiedliche Ziele, können sich aber innerhalb eines individuell abgestimmten Behandlungsplans ergänzen. So kann beispielsweise eine gezielte Entlastung der Bandscheibe parallel durch Maßnahmen begleitet werden, die die körperlichen Voraussetzungen verbessern.
Der entscheidende Gedanke hinter DiscPlus lautet deshalb:
Nicht möglichst viele Behandlungen – sondern die richtigen Maßnahmen sinnvoll miteinander kombinieren.
Welche Kombination im Einzelfall geeignet ist, hängt immer von der Diagnose und der persönlichen Situation ab. DiscPlus versteht sich daher nicht als festes Schema, sondern als individuell aufgebautes Behandlungskonzept.
Haben Sie Interesse am DiscPlus-Programm, wenden Sie sich vertrauensvoll an unsere Facharztpraxis für Orthopädie in München.
Dr. Peter Krause und sein Team bieten Ihnen mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen mit allen gängigen Behandlungsmethoden von konventionell über minimalinvasiv bis hin zu operativ. Darüber hinaus ist unsere Praxis mit eigenen Einrichtungen für bildgebende Diagnoseverfahren (digitales Röntgen und MRT) ausgerüstet. Ihr individueller Krankheitsfall bleibt bei uns also stets in einer Hand.
Vereinbaren Sie jetzt online, telefonisch oder per E-Mail einen Termin mit uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.